ORLIK II - Rumpf
   
Den Rumpf baue ich auf einer Leistenhelling.

Ein Gurt rechts und links unter den Flächenanformungen läuft gerade durch. Der liegt dann auf den Leisten im Spantenabstand. Achtung! Der Abstand der Spanten wechselt öfter.

Obwohl hier nur zusammengesteckt sieht man schon, daß der Rumpf gerade werden kann.
Rechts und links liegt ein 5x5mm Kieferngurt, dann werden die Spanten angeklebt.
Die Rückenleiste ist zunächst nur gesteckt, um den geraden Verlauf zu kontrollieren.
Hier die Skizze aus Martin Simons' Buch. Man kann sehen, daß der Hauptgurt vor dem Flügel nach unten zeigt. Im Plan des Orlik ist er allerdings gerade gezeichnet.

Allerdings muß man dieser Zeichnung nicht unbedingt glauben!

Durch diese Rechtecke kommt die Flügelsteckung.
Die Leisten habe ich mit Tesafilm abgeklebt. Der Mittelstrich dient zum ausrichten der Spanten.
Vor dem Beplanken des Rumpfes werde ich die Leisten noch durch die beiden Profile gerade machen. Das beseitigt kleine Wellen.
Der Rumpf mit Anschlußrippen und dem Kabinenrahmen, nur gesteckt.
Hinter der Anschlußrippe liegen noch zwei Profile, die die Anformung leichter machen werden.

Vorne ...

... hinten.
Die Wurzelrippe mit Profilübergang.
Den Sporn habe ich so gemacht. In den letzten beiden Spanten waren kleine Einfräsungen, in die die beiden Dreiecke genau gepaßt haben.
Die Zwischenräume werde ich wohl noch mit Balsa auffüllen.
Die Kufe vor und hinter dem Radkasten besteht jetzt aus je 5 Teilen.
 
Rechts und links vom Mittelteil sind 2 Teile mit Einfräsungen für die Spanten, darauf noch je 2 Teile ohne Einfräsungen.

Da die äußeren Teile etwas tiefer liegen, kann man dann die Kufe rund schleifen.

Stand 18.2.12
 
Das Seitenruder hat 3 Scharniere bekommen.

Ausschlag nach links -

- Ausschlag nach rechts.

Ich denke, das reicht locker!

Video

Die HR sind anscharniert, das HR mit einer M6 Nylonschraube/Einschlagmutter angeschraubt.
Die Kufe ist gespachtelt und verschliffen.
Die Schleppkupplung im Kofpspant, den ich selber gemacht habe.
In das Rumpfbrett habe ich einen Kasten eingebaut, in dem Blei oder der E-Akku Platz hat.
Ich verlege immer ein Bowdenzugrohr im Rumpf für die Antenne.
Das LSW-Servo mit dem beidseitigen Hebel auf einem eigenen Brett.

Ich habe das Brett genommen, das für den EZF-Kasten dabei war.

Die ganze Einheit wird dann auf das Rumpfbrett geschraubt.
Schraube in Ms-Rohr als Lager.
 
Die Beplankung mache ich aus 3mm Balsa in 10mm breiten Streifen.

Die Briefmarkenmethode liegt mir nicht so.

 
Das ist natürlich die Ochsentour!
 
Um den Radausschnitt habe ich eine Verstärkung aus 1mm SpH gemacht.
 
Die Rumpfnase im Rohzustand
und grob verschliffen.
 
Hier schon mit Leichtspachtel behandelt.
Ein paar Ansichten des fertig geschliffenen und gespachtelten Rumpfes.
 
Rumpfnase mit Kufe vor dem Radkasten.
Kufe hinter dem Radkasten.

Unter dem Flächenaschluß steht der Haubenverschlußdraht heraus.