ORLIK II - Flügel
   
Diese Klötzchen werden aus je 3 SpH-Frästeilen zusammengeklebt.
Hier sind alle aufgestapelt; man braucht aber die Hälfte für den anderen Flügel.
So läuft dann die CfK-Tasche für die Steckung durch.
So sieht es aus, wenn die unteren Auffütterungen an den unteren Holm geklebt sind.
Hier ist der obere Holm eingesetzt und die Auffütterungen sind mit Harz auf das Steckungsrohr geklebt.

Das dürfte gut halten.

Die Endleiste besteht aus 2 Kiefernleisten 1x12mm.
Damit die Endleiste gerade wird, habe ich ein Alu-Profil unterlegt.
Die dünnen Kiefernleisten fallen natürlich etwas ein. Abhilfe: 4mm breite, 2mm dicke Balsastreifen, die zwischen die 1mm Kiefernleisten geklebt werden. Dadurch bleibt die Endleiste gleichmäßig dick und wird auch noch stabiler.
Der Außenflügel.

Da ich mit den Unterlegmaßen auf der CD nicht so ganz klar komme, habe ich es nach der "Rosenberger-Methode" gemacht. Die beiden Holme werden senkrecht übereinander mit den ersten beiden Rippen und einer Rippe in der Flügelmitte verklebt. Dann werden nacheinander die anderen Rippen senkrecht stehend mit den Holmen verklebt.

Das geht ganz gut und die Rippenenden haben dann die richtige Höhe über dem Baubrett.

Hier kann man sehen, daß alle Rippen fluchten.
Die Störklappen bestehen aus einem 3mm SpH-Brett. An die Stirnseite habe ich ein Bowdenzugrohr geklebt, das Ganze mit 0,6mm SpH beplankt und als Drehachse dient ein 2mm Stahldraht.
 
Der Stahldraht steckt auf einer Seite in einem Aluklötzchen.
Auf der anderen Seite ist er abgewinkelt und steckt ebenfalls in einem Aluklötzchen. Dort kann der Draht mit einer M2 Schraube festgeklemmt werden. So sind die Klappen demontierbar.
Die Klappenservos sind auf dem Deckel auf der Flügelunterseite befestigt.
Ein 2mm Stahldraht betätigt die Störklappen. Ich steuere sie über einen Schalter am Sender an, nur auf oder zu.
Die Oberseite des Innenteils der Flügel wird mit 2mm Balsa beplankt.
Natürlich muß man vorher die Knickverstärkung und gleichzeitig Verkastung einkleben.

Die Holmverkastung wird dann von unten eingeklebt, bevor der Flügel auch von unten beplankt wird.

Der Holm wird von unten beidseitig mit 3mm Balsa verkastet.
Der schräge Hilfsholm wird nur einseitig innen verkastet.
Als Servoanschluß nehme ich immer die D-sub-Stecker/Buchsen
Im Rumpf liegt dann das Gegenstück lose und wird beim anstecken der Flügel verbunden.
Innenflügel von unten
Die Endleiste habe ich unten und oben mit 1mm Balsa belegt, damit die Aufleimer nicht überstehen. So hat m an auch mehr Holz, um eine scharfe Endleiste herzustellen.
Die Innenflügel passen an den Rumpf. Sie müssen noch unten und an der Nase beplankt werden.
 
Der Außenflügel bekommt auch eine Hilfsnasenleiste aus 2mm Balsa.
Die Querruderverkastung ist primitiv und nicht zeitgemäß gelöst.

In eine 10mm Balsaleiste habe ich 2mm tiefe und 3mm breite Schlitze eingefräst (mit einer Eisensäge und zwischen 8mm hohen Hilfsbrettchen).

Damit sind die kurzen Rippen etwas verzapft in der Verkastung.

Heutzutage erwartet man eigentlich ein SpH-Frästeil, in das die Rippen in Nuten passend gesteckt werden.

So sieht die Verzapfung dann aus.

Die Balsaleiste wird dann nach der Rippenhöhe abgehobelt und später mit 2mm Balsa beplankt, wie der ganze Flügel und auch die Rippenaufleimer.

Die Qu-Verkastung wird mit 2mm Balsa, 15mm breit, als Aufleimer belegt..
Der rechte Flügel ist zusammengeklebt.

Ich werde an der Nase noch eine Verstärkung in die Rippenaussparungen kleben.

Der obere Teil der Endleiste ging in einem Stück vom Innenflügel auf den Außenflügel.

Beide Flügel an den Rumpf angesteckt - sieht schon gewaltig aus!
Mal mit dem Haubenrahmen auf dem Rumpf
Da ich die Holme am Knick nicht geschäftet habe (ich habe ja den Innen- und Außenflügel getrennt gebaut) habe ich noch eine Knickverstärkung aus 3mm SpH am Holm ...
... und an der Nasenleiste eingeklebt.

Den Knick werde ich dann noch außen über die Beplankung mit 25er Matte verstärken, das dürfte reichen.

Verkastung mit 3mm Balsa bis zum Querruder, dann mit 2mm Balsa, jeweils beidseitig.
Nasenleiste aus 3mm Balsa ist angeklebt; das Querruder ist eingepaßt (siehe Querruder), der Randbogen ist dran.