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Baubeschreibung in Bildern    
2. Rumpfbau
Baugruppe Rumpfhinterteil mit SLW, Sporn und HLW-Pendellagerung

Der Rumpf wird in Halbschalenbauweise erstellt. Die Spanten werden in Schlitze der Schablone gesteckt und mit den Gurten verbunden. Es könnte auch schon teilweise beplankt werden.

Beide Halbschalen werden dann zum Rumpf zusammengefügt.


Die 1. Hälfte des Rumpfes ist fertig.

Tipp: Nicht vergessen, daß hinten und vorne die Rumpfgurte überstehen müssen für Nase und Seitenleitwerk!


Spant 8 und 8a - die Flächensteckung wird verschraubt.
  Die Stege an Spant 2, 3 und 4 dienen nur der Formgebung und werden später herausgetrennt. Hier sitzt dann die Kabinenhaube.
     
Spant 10 - 20 wird unten mit diesen Teilen verklebt. Oben bekommt der Rumpf eine Kiefernleiste 5x5mm als Verbindung der Spanten.
Das Rumpfgerüst ist fertig
 
   

Da der Rumpf vom SLW bis zur Flügelsteckung auf der Oberseite gerade ist, kann er mit dem Rücken auf dem Baubrett befestigt werden und teilweise beplankt werden. Ein langer Strich auf dem Brett hilft, den Rumpf genau gerade auszurichten.

Diese Teilbeplankung gewährleistet einen geraden Rumpf.

Danach kann der HLW-Winkelhebel eingepaßt werden.


Flächenaufnahme und -befestigung:

Man braucht einen Inbusschlüssel, der mindestens 17cm lang sein muß.

Ich habe einen 3er Inbusschlüssel mit Sicherungsring zersägt und mit einem Ms-Rohr verlängert. So kann ich die 4 M4-Inbusschrauben bequem von vorne einschrauben, ohne daß sie in den Rumpf fallen können.

Auf der Rückseite der Flächenaufnahme habe ich 4 Käfigmuttern M4 in ein Ms-Blech eingeschoben. Zur Sicherung der Muttern habe ich die herausgesägten Ms-Stücke quer aufgelötet. Damit habe ich schwimmende Muttern, um die Flächenbolzen zu sichern.
 
Rückseite der Flächensteckung. Das Blech wird später noch mit Harz festgeklebt.
Der Abstand der Befestigungslöcher ist zwar 25mm. Da der Rumpf aber in 2 Hälften gebaut wurde, kann der Abstand der beiden mittleren Löcher 2-3mm differieren. Deshalb habe ich das Mutternblech in der Mitte zersägt und nachdem die Schrauben eingeschraubt worden sind, wieder verlötet.
An den Sub-D-Stecker für den Flügelanschluß habe ich 2mm-Drähte angelötet, hinten mit einer angelöteten Beilagscheibe gegen herausfallen gesichert.
So kann ruhig der Flügel etwas nach außen gehen, ohne daß die Steckverbindung unterbrochen wird.
 
Der Flügel-Rumpf-Übergang ist unkompliziert.

Kabinenhaube mit Rahmen

Die Kabinenhaube wird klassisch gemacht. Zuerst der Rahmen aus den 4 SpH-Teilen, die ich mit 3er Balsa beplankt habe.
Dann wird der Rahmen in den Rumpf eingepaßt.
Vorne habe ich eine 3mm SpH-Scheibe mit 3cm Durchmesser aufgesetzt, die in ein ebensolches Loch im Rumpfspant eingreift.
Oben auf dem Rumpf der klassische Haubenverschluß.
Die Klarsichthaube muß nur noch zugeschnitten und mit dem Rahmen verbunden werden.
Die Haube ist an den Rahmen angepaßt und an 4 Ecken mit je einer Schraube befestigt.
Nach dem Lackieren des Rahmenbodens wird die Haube mit dem Rahmen verklebt.
 
Der Rumpf-Flächen-Übergang ist fertig, die Flügel passen.
Links: der Übergang ist relativ einfach gehalten.

Unten links: die Hinterkante wird leicht auslaufend gestaltet.

Unten rechts: die Nasenleiste ist nur ganz leicht ausgerundet, da auch nicht viel Platz ist.

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