Bergfalke Mü 13E

 

Rumpfbau

 

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Hier sieht man, daß die Spanten zwar auf einer Linie liegen, die Linie aber, entgegen erster Vermutungen nicht 30° sondern nur 5° nach hinten-oben ansteigt.

Man muß die Spanten also um 5° nach hinten geneigt auf das Baubrett setzen. Wenn man sie rechtwinkelig aufsetzen würde, würden sie später um 5° nach vorne geneigt (zur Rumpfseele) stehen.

Spanten 1-3 habe ich für die Kufe etwas ausgesägt. Ich will die Kufe noch auf der Helling einfügen.

Allerdings geht Spant 4 ziemlich weit runter aufs Baubrett. Ob ich dann die Kufe reinbringe?

Wie weiter unten zu sehen ist, kann man die Kufe erst einkleben, wenn der Rumpf vom Baubrett genommen wurde und die Füßchen abgesägt wurden.

 

Spant 5 und 6 besteht aus diesen Teilen.
Spant 5 und 6 sind doppelt vorhanden und werden zusammengeklebt.

Darauf kommen die Führungen für die Steckungshülsen, 5.1 und 5.2 bzw. 6.1 und 6.2. Damit ist die V-Form schon vorgegeben.

Hier nur für den Abstand habe ich CfK-Rohre eingelegt.

Hier, im Spant 6, habe ich schon Ms-Rohre eingelegt, noch nicht verklebt.

Darauf kommt dann bei beiden Spanten ein Halbspant.

So sehen die beiden Spanten 5 und 6 von der Seite aus.
Mit dieser Schablone habe ich die Spanten auf einer "Rumpfhelling" aus einer 5x5mm Kiefernleiste aufgeklebt - 5° nach rechts geneigt.
Schäften der Rumpfgurte.

Ja, ich weiß, Lutz! 13:1.

Bei 5x5 mm Leisten sind das 65 mm.

Die Zeichnung/Plott scheint nicht ganz gerade zu sein!

Der Flügel ist über dem Rumpf gezeichnet, da ist es noch schlimmer.

Spant 5 und 6 mit Ms-Rohren für die Flügelsteckung. Ich habe hinten und vorne einen 5mm Stahldraht vorgesehen. Im Plan war der hintere 4mm.

Man muß unbedingt die 1. Rippe (das ist nicht die Rumpfanschlußrippe, die gibt es nicht als Frästeil) draufstecken, wenn man die Spanten anklebt. Sonst paßt das nie mehr.

Und man muß die Höhe der Rippen auf beiden Seiten genau messen. Aber das ist ja sowieso klar.

Hier bei Spant 5 wird klar, warum die Kufe erst eingefügt werden kann, wenn der Rumpf vom Baubrett genommen worden ist. Ich mußte sogar die 5x5mm Kiefernleiste etwas ausschneiden, damit der Spant Platz hat.

Unter Spant 4 kommt man mit der Kufe jetzt auch noch nicht durch.

Damit es ganz klar wird, habe ich das Baubrett hier um 5° schräg gestellt. Damit stehen die Spanten senkrecht.
Hier nochmal die 5°-Schablone.
Den Rumpfrücken von der Kabine bis zum HR beplanke ich mit 1mm SpH - nach der Rosenberger-Methode (beim großen Bergfalken; das habe ich dort leider versäumt).

Das dürfte eine sehr gute Rumpfstabilität geben, zusätzlich zu den noch folgenden Schrägverstrebungen aus 3x3mm Kiefernleisten.

 
Die SR-Dämpfungsfläche wird später noch mit 1,5mm Balsa belankt.
Rumpfoberseite hinter und vor der Kabine mit 1mm SpH beplankt.
Das schräge Brett vorne an der Kabine mußte selber erstellt werden.
Für die Bowdenzugrohre muß dieser Spant 2mal durchbohrt werden.

Das hätte ich auch besser vorher gemacht!

Für das Rad gibt es 4 solcher Bretter. Da der hintere Spant 5 aber doppelt ist, muß die hintere Aussparung um 3mm erweitert werden.
Auch die Schlitze in den Spanten 4 und 5 müssen auf 6mm Breite erweitert werden.
Sonst passen die Bretter für das Rad nicht rein.
Ein Rad mit 50mm Durchmesser ist vorgesehen.
Auf der Unterseite wird der Rumpf von der Nase bis hinter den Radkasten beplankt.
Der vordere Teil fehlt  hier  noch.
So, jetzt ist der untere Rumpfteil fertig.
Die beiden Servos für Höhe und Seite.

Seite mit Seilen, Höhe mit Bowdenzug.

Für den Flächenübergang habe ich eine Abschlußrippe aus 6mm SpH hergestellt.
Die SLW-Dämpfungsfläche ist hier mit 0,4mm SpHStreifen beplankt.
Hinten stehen die SpH-Streifen etwas über.
Die bewährte Schleppkupplung aus 12mm Alu-Rundstab, mit 9,5mm aufgebohrt und mit einem 2mm Stahldraht in Bowdenzugrohr.
 
Die Nase wird aus 5mm Balsastücken gemacht.
In den Hohlraum habe ich schon mal 100g Blei eingelegt.
Rumpfnase gespachtelt und verschliffen.
Nach Meinung von Experten sollte ich die überstehenden Gurte nicht abschneiden, sondern in die Nase hineinstehen lassen.
 
Anlenkungen für SR (mit Seilen) und HR (mit Bowdenzug).
 
 
 
Einschlagmutter für HR-Befestigung.
Rumpfunterseite und Nasenklotz habe ich mit 25 g/m2 Glasmatte belegt. Von der Festigkeit her eigentlich nicht nötig, aber die SpH-Kufe und die Balsanase sind doch etwas weich und Dellen sehen nicht gut aus.
Wenn das HR draufgeschraubt ist, erscheint der hintere Rumpfteil doch etwas labil.

Deshalb habe ich auf der Unterseite noch ein paar Querverstrebungen eingeklebt.

Rad im Radkasten.

Man könnte meinen, ich sei BVB-Fan!

Eigentlich müßte ich den Flieger ja rot-weiß machen.

Im Augenblick habe ich 300 g Blei in der Rumpfspitze untergebracht.
Zusammen mit den 100 g Bleischrot, die schon in der <Nase sind, sind es derzeit 400 g Blei und der E-Akku.